AVT Köln

Institutsambulanz Barbarossaplatz - Köln

Der Name „Institutsambulanz“ klingt vielleicht ein bisschen unpersönlich-offiziell. Wir wollen das Gegenteil davon sein. Das ist gar nicht so einfach mit unserer Art von Sekretariat. Wir haben nämlich keine angestellte Sekretärin, die alles kann und weiß und die der ruhende Pol im Getriebe sein könnte. Stattdessen haben wir drei Ausbildungsteilnehmer oder -teilnehmerinnen, die bei uns ihr 600-Stunden-Praktikum machen.
Und funktioniert das? Ja, allerdings unter einer Voraussetzung: Eine neue Praktikantin muss einen Monat mit einer der bisherigen zusammenarbeiten, damit sie das Notwendigste kann und weiß.

SDC-10209-2Natürlich sollte man die Institutsambulanz Barbarossaplatz zunächst einmal so beschreiben, dass man vom Äußeren zum Inneren kommt. Wo liegt sie überhaupt? Jedem, der das wissen will, müssen wir erklären, dass man an der Stadtsparkasse entlang in die Luxemburger Straße gehen und dort den ersten Eingang links nehmen muss. Das ist der Barbarossaplatz 2, und im sechsten Stock sind wir. Dort haben wir einen schönen Ausblick: zur einen Seite die obersten Spitzen des Kölner Doms, zur anderen Seite wunderbare Sonnenuntergänge (gegen Abend).

Innen sieht man einen blauen Teppichboden, der wegen seiner Empfindlichkeit heute nicht mehr genommen würde. Den Ambulanzleiter – Dr. Hans-Dieter Dumpert – sieht man häufig mit Eimer und Schwämmchen am Boden knien und Flecken wegmachen. Ansonsten ist er entweder im Büro, in der Küche, im Therapeutenarbeitszimmer oder in einem der fünf Therapieräume.

SDC-10210Im Büro wird lebhaft gearbeitet (Praktikanten!), in der Küche wird Pause gemacht. Im Therapeutenarbeitsraum, wo vier Computer stehen, wird still gearbeitet, und im Therapieraum finden Therapiesitzungen oder Supervisionen statt. So ist das im Prinzip. Aber oft wird im Büro lustig geplaudert und laut gelacht, weil die Ausbildungsteilnehmer schon mal eine freie Stunde haben. Und in dieser Zeit geht man schon mal ins Büro und unterhält sich mit denen, die dort sind. Dann geht man in die Küche und macht sich Kaffee. Dabei könnte man auch diskutieren, was man zu Mittag isst. Wenn es noch nicht so weit ist, geht man ins Therapeutenarbeitszimmer und schreibt einen Bericht an den Gutachter der Krankenkasse oder holt sich aus der Bibliothek ein Fachbuch und liest oder wertet einen Test aus oder schreibt ein Therapieprotokoll.

SDC-10222Ist schon der Zweck der Institutsambulanz erwähnt worden? Der ist derselbe wie bei den Lehrpraxen; dort machen Ausbildungsteilnehmer ihre Praktische Ausbildung, mindestens 600 Therapiesitzungen. Dort finden auch Einzel- und Gruppensupervisionsstunden statt. Und warum heißt das dann „Institutsambulanz“? Weil diese Praxis organisatorisch und inhaltlich in besonderer Weise mit der AVT verbunden ist. Das ist schon deshalb so, weil der Ambulanzleiter – zusammen mit Frau Kusserow – in der AVT-Ausbildungsleitung tätig ist.

Die personelle Nähe zur AVT-Ausbildungsleitung bedeutet auch eine Verpflichtung. Die Institutsambulanz soll eine Art Vorzeige-Ausbildungspraxis sein. Und dafür muss man sich anstrengen, denn erstens sind die AVT-Standards für eine Lehrpraxis recht hoch und zweitens sind viele AVT-Lehrpraxen so gut, dass man sich als Leiter der Institutsambulanz anstrengen muss, um gleich zu ziehen.

SDC-10217-2Und worauf wird in der Institutsambulanz Barbarossaplatz besonders geachtet? Auf drei Punkte:

  • Der Ambulanzleiter bemüht sich um ständige Ansprechbarkeit bei einigermaßen unauffälliger Präsenz.
  • Sinnvolle Verbesserungsvorschläge werden möglichst schnell umgesetzt.
  • Es wird ein Kommunikationsstil gepflegt, wie er in der AVT insgesamt sein soll, nämlich ressourcenorientiert und partnerschaftlich.

Allgemeine Informationen zur Praxis