AVT Köln

Patienteninformation

Sie möchten sich über Möglichkeiten von Psychotherapie, mögliche "Nebenwirkungen" oder Alternativen informieren? Die Bundespsychotherapeutenkammer hat dazu eine Broschüre entwickelt, die Sie hier herunterladen können.

Sie überlegen eine Psychotherapie zu machen und möchten wissen, was das Besondere an der Verhaltenstherapie ist? Dann können Sie hier weiterlesen.

Sie sind auf der Suche nach einem Therapeuten und wissen nicht, wen Sie dazu ansprechen können? Informationen hierzu haben wir im Bereich "Wie finde ich einen Therapieplatz?" für Sie zusammengestellt.

Die AVT bietet Patienten aus Köln und Umgebung auch eine offene Sprechstunde an.

Die offene Sprechstunde fällt an Karnevalsdienstag, dem 28. Februar, aus!

Beantragung, Ablauf und Beendigung von Therapien

In der Therapieeingangsphase, der sog. probatorischen Phase, geht es darum, die Beschwerden, wegen der Sie die Therapie in Anspruch nehmen möchten, diagnostisch einzuordnen, gemeinsam mit dem Therapeuten ein erstes Erklärungsmodell zu entwickeln, konkrete Therapieziele zu formulieren und einen groben Therapieplan zu erarbeiten. Ebenso wichtig ist für diese Phase der Aufbau einer vertrauensvollen therapeutischen Arbeitsbeziehung.    

Nach oder während dieser sog. probatorischen Sitzungen wird ein Antrag auf Psychotherapie an Ihre Krankenkasse gestellt, da es sich bei Psychotherapie um eine genehmigungspflichtige Leistung handelt. Für die Beantragung sind ein Bericht Ihres Therapeuten und ein Konsiliarbericht eines Haus- oder Facharztes (d. h. ein Bericht über evtl. vorliegende körperliche Erkrankungen) erforderlich. Diese Berichte werden durch einen Gutachter der Krankenkassen geprüft. Nach Abschluss der probatorischen Sitzungen kann es - bis zum Eingang der Kostenzusage durch die Krankenkasse - notwendig werden, eine Pause einzulegen. Während des Therapieverlaufs ist es sinnvoll regelmäßig zu prüfen, inwieweit Sie Ihre Therapieziele schon erreicht haben, und ob Sie zu deren Erreichung noch therapeutische Unterstützung benötigen. Die Therapiestunden dauern jeweils 50 Minuten (ggf. werden auch Doppelstunden vereinbart) und finden meist einmal wöchentlich statt, gegen Ende der Therapie auch in größeren Abständen. Über Beendigung, Unterbrechung oder Abbruch einer Therapie wird die Krankenkasse vom Therapeuten informiert.

Die Therapeuten, die in unseren Ambulanzen und Lehrpraxen tätig sind, unterziehen sich mit ihrer Arbeit einer regelmäßigen Qualitätsüberprüfung (Supervision). Für die Supervisionen werden von Ihrem Therapeuten gelegentliche Tonband- oder Videoaufnahmen von Therapiesitzungen benötigt. Von diesen Aufnahmen erhält nur Ihr Therapeut und sein Supervisor Kenntnis; die Aufnahmen werden nicht archiviert, sondern sofort nach der Supervision vollständig gelöscht.  Damit Sie bei uns Psychotherapie machen können, ist es nötig, sich mit gelegentlichen Tonband- oder Videoaufnahmen einverstanden zu erklären.

Was Sie für das Gelingen der Therapie beitragen, ist neben der zuverlässigen Wahrnehmung von Therapieterminen, auch Ihr Einsatz zwischen den Therapiesitzungen. Übungen im Sinne von „therapeutischen Hausaufgaben“ helfen Ihnen bei der  Umsetzung des Gelernten im Alltag.