Pukrop - Burnoutprophylaxe
Nach einem BDP-Bericht von 2008 zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz sind psychische Probleme inzwischen der häufigste Grund, frühzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Unter dem Modebegriff Burnout, der als Z-Kodierung auch in die ICD Eingang gefunden hat, wird ein Erschöpfungssyndrom diskutiert, das im Kontext eines sinnentleerten Arbeitslebens zunehmend bedeutsam wird. Das Seminar bietet einen kompakten Überblick über Symptomatik, Epidemiologie und Erklärungsmodelle zum Burnout-Phänomen sowie eine praxisorientierte systematische Anleitung zur Therapie dieses Syndroms. Aufgrund eines erheblichen potenziellen Eigenbezugs - indiziert über eine hohe Prävalenz in helfenden Berufen wie Psychotherapeut oder Arzt - ergibt sich eine doppelte Zielsetzung: Zum Einen sollen die TeilnehmerInnen in die Lage versetzt werden, berufstätigen Klienten mit Burnout kompetent helfen zu können; zum Anderen sollen sie an der Schwelle zum beruflichen Einstieg aber auch für sinnvolle prophylaktische Maßnahmen in Bezug auf das eigene (berufliche) Wohlbefinden sensibilisiert werden. Die angebotenen Übungen haben daher in erster Linie im Sinne einer privaten Selbsterfahrung direkten Eigenbezug, können dann aber ohne Weiteres auf die Arbeit mit Patienten übertragen werden. Die TeilnehmerInnen erhalten ein Skript zu sämtlichen Seminarthemen sowie eine Zusammenstellung praktischer Arbeitsmaterialien zum direkten Einsatz in der therapeutischen Tätigkeit.

