Dipl.-Psych. Annette Seissinger

Ort von Dipl.-Psych. Annette Seissinger Bonn

Nach meinem Studium, das ich Landau (Pfalz), Mannheim, Heidelberg und Madrid absolviert habe, habe ich die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin in Verhaltenstherapie bei der DGVT in Bonn durchlaufen und habe diese dann 2015 mit der Approbation abgeschlossen. Daneben war ich zunächst zwischen 2009-2011 in der Psychosomatischen Abteilung des Marienhospital Bonn und außerdem zwischen 2010 bis 2024 in der Klinik für Psychiatrie der Uniklinik Bonn angestellt. Dort habe ich verschiedene Tätigkeitsfelder durchlaufen, zunächst in der Forschung, dann langjährig in der Versorgung von stationären und später von ambulanten PatientInnen unter anderem viele Jahre im Suchtbereich. Außerdem war ich viele Jahre in die Weiterbildungsorganisation für die PsychotherapeutInnen in Ausbildung am Hause involviert und war als Supervisorin für psychologische und ärztliche AusbildungskandidatInnen zuständig.

Seit Herbst 2024 habe ich mich in eigener Privatpraxis im Zentrum von Bonn niedergelassen.

Seit 2025 bin ich ua. bei der AVT als Supervisorin akkreditiert und freue mich darauf, meine langjährige Erfahrung als Supervisorin und Psychotherapeutin in verschiedenen Kontexten sowie meine Begeisterung für unser spannendes Berufsfeld als Praxisinhaberin und Supervisorin zu vermitteln.


In meine Arbeit fließen die genannten beruflichen Erfahrungen, aber auch meine humanistische, werteorientierte persönliche Grundhaltung sowie das Interesse an Menschen und meine Liebe zu Beziehungen, aber natürlich auch meine persönlichen biografischen Erfahrungen, z.B. im Ausland gelebt zu haben und als Mutter einer Tochter ein. Mich faszinieren der Mensch und die menschliche Neurobiologie und ich erlebe unseren Beruf als freudvoll, spannend, kreativ und immer wieder inspirierend. Außerdem interessiere ich mich sehr für andere Kulturen, Meditation und östliche Spiritualität.


Ich arbeite Therapieschulen übergreifend und integriere in meine Tätigkeit Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie, von tiefenpsychologischen Verfahren und der Schematherapie (Weiterbildung zur Schematherapeutin) sowie von achtsamkeitsbasierten Ansätzen und der DBT (DBT Weiterbildung). Aktuell absolviere ich außerdem die Ausbildung zur EMDR-Therapeutin (EMDRIA Fachgesellschaft), was meine Arbeit sehr bereichert. 

Neben einem wissenschaftlich basierten, analytisch-verhaltenstherapeutischen Vorgehen ist mir vor allem eine Arbeit an Gefühlen und unbewussten Prozessen sehr wichtig.


Passend zum meinem Therapieangebot sind meine therapeutischen Schwerpunkte die (Therapeutische) Beziehungsgestaltung, Bindungs- und Persönlichkeitsstörungen, Traumatisierungen sowie die Arbeit mit Alkoholkonsumstörungen, aber ich behandle gerne das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen.


Es liegt mir besonders am Herzen, Menschen als Individuen mit eigener Lebensgeschichte, eigenen Gedanken und Gefühlen wahrzunehmen und Therapie-/Supervisionsprozesse als einen gemeinsamen Entwicklungsprozess und ein gemeinsames Abenteuer zu verstehen. Dabei ist es mir wichtig, auf Seiten der SupervisandInnen im Sinne einer Selbsterfahrung eigene Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen sowie evtl. dahinterliegende Muster zu reflektieren und zu klären, da diese in Therapieprozessen erfahrungsgemäß aktiviert werden.

Gleichzeitig ist mein Ziel in der Supervision, als Grundlage der verhaltenstherapeutischen Arbeit gemeinsam die Behandlung zu planen und ein Fallkonzept zu erstellen, d.h. auch die wesentlichen Muster der PatientInnen zu extrahieren und zu reflektieren. Außerdem besteht natürlich der Raum, therapeutische Techniken zu besprechen, die therapeutische Beziehung oder diesbezügliche Schwierigkeiten zu erörtern oder heikle Therapiesituationen zu thematisieren.

Bei all diesen Themen schätze ich persönlich Humor und eine ressourcenorientierte, positive Grundhaltung sowie einen „liebevollen“ Blick auf den Menschen.


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