Dipl.-Psych. Jana Carreño Müther-Reul



Supervision: Einzel und Gruppe |

1977 in Bergisch Gladbach geboren, lebe ich heute mit drei Kindern und Hund in Köln.

Seit 2011 bin ich niedergelassene Psychotherapeutin, meine Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin habe ich an der AVT gemacht. Somit bin ich wohl in meiner Supervisor*innentätigkeit geprägt von den Supervisionen, die ich selbst dort erlebt habe, von den vielen Fortbildungen, die ich gerne absolviere, und natürlich auch von den Supervisand*innen, die ich bisher schon begleiten durfte, und mit denen ich den Austausch auch für mich immer wieder als sehr fruchtbar und schön erlebe.

Beeindruckt hat mich schon im Studium die Gesprächspsychotherapie nach Rogers, deren Grundausbildung ich abgeschlossen habe. Es entspricht meinem Selbstverständnis, meinen Patienten stets empathisch, authentisch und wertschätzend zu begegnen.

Für meine therapeutische Arbeit war und ist mir auch eine systemische Sichtweise wichtig. Ich beziehe gerne Bezugspersonen meiner Patient*innen in die Therapie mit ein und versuche immer, meine Patient*innen und ihre Symptome im Netz ihrer sozialen Beziehungen zu sehen.

Im Laufe meiner psychotherapeutischen Tätigkeit bin ich begeisterte Vertreterin des schematherapeutischen Ansatzes geworden. In diesem Bereich bilde ich mich auch umfassend immer weiter aus. Auch ACT ist ein Ansatz, den ich sehr verinnerlicht habe und immer wieder gerne einsetze. Beide Verfahren werden auch von meinen Patient*innen als sehr hilfreich erlebt.

In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr mit ADHS und Autismus beschäftigt und biete auch Diagnostik besonders im Bereich der ADHS an.

In meiner Praxis behandle ich aber weiterhin alle Störungsbilder, mittlerweile auch sehr gerne in Gruppentherapien.

Es ist mir selbstverständlich und wichtig, allen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, sie als Expert*innen ihres Lebens wahrzunehmen und zu respektieren. Ich kann und möchte in meiner therapeutischen Arbeit helfen, Veränderungen zu unterstützen und auf den Weg zu bringen. Die Entscheidung, was zu ihnen passt und welche der erarbeiteten Strategien sie ausprobieren und umsetzen möchten, liegt bei den Patient*innen selbst.

Übertragen auf die Supervisionssituation heißt das für mich: Es gibt nicht den einen richtigen Weg, den ich Ihnen nach Schilderung Ihrer Fragen nennen kann, sondern ich möchte Sie und Ihre Patient*innen mithilfe Ihrer Schilderungen kennenlernen. So können wir gemeinsam Möglichkeiten erarbeiten, den Patient*innen zu helfen, ihren Weg zu finden. Einen Weg, den Sie mit Ihren Stärken, Fähigkeiten und Fertigkeiten als Therapeut*in vermitteln können und möchten, und den Ihre Patient*innen mit ihren Ressourcen und vor dem Hintergrund ihrer Persönlichkeiten umsetzen können.

Nach oben scrollen