Dr. med. Bernd Rebell

Ort von Dr. med. Bernd Rebell München

Ich blicke auf eine mehr als dreißigjährige ärztliche und psychotherapeutische Tätigkeit zurück, in der mich insbesondere das Zusammenspiel von körperlichen Erkrankungen und seelischen Prozessen begleitet hat. Nach dem Studium der Humanmedizin in Würzburg und München war ich zunächst als ärztlicher Leiter des Sanitätsausbildungszentrums in Hörnum auf Sylt tätig und absolvierte anschließend die Ausbildung zum Taucherarzt am Schifffahrtsmedizinischen Institut der Marine in Kiel.

Es folgten viele Jahre klinischer Tätigkeit, unter anderem am Klinikum München-Schwabing sowie später als Oberarzt und Leitender Internist an der Psychosomatischen Klinik Windach, wo ich insbesondere mit der Behandlung chronisch internistisch und psychosomatisch erkrankter Patientinnen und Patienten betraut war. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit lag hier auf der Therapie von Menschen mit Depressionen, Angststörungen, Burn-out-Syndrom und weiteren seelisch-körperlichen Belastungen. In dieser Zeit hatte ich außerdem die Möglichkeit, von zentralen Vertreterinnen und Vertretern der verhaltenstherapeutischen und psychodynamischen Schulen, wie Beck oder Ellis, um nur einige Namen zu nennen, zu lernen. Einer meiner langjährigen Supervisoren war Frederic Kanfer, der alljährlich seine Supervisions-Wochen in der Klinik Windach angeboten hat. Diese vielfältigen Begegnungen haben mein therapeutisches Denken und meine Haltung nachhaltig geprägt.

Seit 2001 bin ich Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt und war in diesem Bereich als ärztlicher Leiter des Gesundheitsparks München, einem Zentrum für internistische und psychosomatische Reha und Prävention, tätig. Ergänzend bin ich tiefenpsychologischer Psychotherapeut und habe zusätzliche Ausbildungen für Autogenes Training, Hypnose und Psychodrama absolviert. Neben meiner ärztlichen und psychotherapeutischen Tätigkeit bin ich seit vielen Jahren als Dozent und Lehrbeauftragter tätig. Das vom Bundesministerium geförderte Forschungsprojekt "Langfristige Stoffwechselverbesserung bei therapieresistenten Diabetikern durch verhaltenstherapeutische und verhaltensmedizinische Maßnahmen" ist das perfekte Beispiel für die Interaktion aus Medizin und Psychologie.

Seit 2005 arbeite ich in eigener Praxis in München, welche über die Jahre zu einem hausärztlich, internistischen MVZ mit Schwerpunkt auf Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen gewachsen ist.

Ich lebe mit meiner Familie in München, bin verheiratet und Vater von zwei Töchtern. In meiner Freizeit finde ich Ausgleich beim Joggen im Englischen Garten, sowie Reisen und Fahrradfahren.


Supervision verstehe ich als einen gemeinsamen Denk- und Reflexionsraum, in dem therapeutische Erfahrung, persönliche Haltung und fachliche Weiterentwicklung zusammenkommen. Meine supervisorische Arbeit ist geprägt von einer großen klinischen und ambulanten Erfahrung sowie von einem breiten Blick auf unterschiedliche therapeutische Schulen und Arbeitsweisen.

In diagnostischen und therapeutischen Prozessen ist es mir wichtig, neben hohen fachlichen Standards stets auch psychosomatische Faktoren zu berücksichtigen. Der Mensch ist mehr als sein Körper – diesem Verständnis versuche ich mit einer ganzheitlichen Sichtweise Rechnung zu tragen.

Ich arbeite wertschätzend, detailorientiert und praxisnah. Neben der konkreten Fallarbeit stehen für mich die therapeutische Beziehung, die eigene professionelle Rolle sowie der Umgang mit Belastungen, Unsicherheiten und Grenzen im therapeutischen Alltag im Vordergrund. Mein Ziel ist es, Kolleginnen und Kollegen dabei zu unterstützen, auch komplexe Behandlungsverläufe reflektiert und verantwortungsvoll zu gestalten.



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