AVT Köln

HypnoSys-Weiterbildung zum Systemaufsteller (DGfS) - Curriculum

Gesamtleitung: Dipl.-Psych. Heinrich Breuer

Das Curriculum finden Sie hier als PDF zum Download. 

I. Theorie und Praxis (20 Tage)

Die Kriterien der DGfS sehen insgesamt 30 Tage Theorie, Praxis, Selbsterfahrung und Supervision vor. HypnoSys bietet für Theorie und Praxis insgesamt 20 Tage an, aufgeteilt in 8 Module von je 2,5 Tagen. Die Seminare können nach dem Baukastenprinzip gebucht werden. Die Reihenfolge ist zwar thematisch geordnet, kann sich aber je nach Seminarplan und auch den Lebensumständen der Teilnehmer anders darstellen. Empfohlen wird vor allem den Teilnehmern, die keine umfangreichere Psychotherapie oder Beraterausbildung haben, die Buchung von allen Seminaren, da der theoretische Hintergrund nach nur 20 Tagen Theorie und Praxis noch sehr schmal ist. Ergänzungen der Theorieseminare können natürlich auch durch Hospitation bei anderen erkannten Lehrtherapeuten der DGfS vorgenommen werden.

Modul 1:   Ordnungen des Lebens, des Gewissens und der Seele

Umfang: 2,5 Tage
Ziel: Dynamik in Familien und Anwendung der Aufstellungsmethode vermitteln
Inhalt:
  • Ordnungen des Lebens (Zugehörigkeit, Bindung, Rangfolge, Ausgleich von Geben und Nehmen, Ebenbürtigkeit, Vorrang des Früheren)
  • Formen der Verstrickung (existentielle, ödipale, notwendige, übernommene, gerechte und moralische Verstrickung)
  • Familiensysteme und Untersysteme (eheliches System, Elternsystem und Kindersystem) und Grenzüberschreitungen.
  • Gewissen und Seele (persönliches Gewissen, Familiengewissen, kollektives Gewissen und die Wirkung im Unbewussten)
  • statisches Aufstellen vs. Aufstellung in Bewegung
Ablauf: Aufstellungen, Lectures, Übungen / Wahrnehmungsschulung
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben
Lektüre:
  • B. Hellinger, G. Weber: Zweierlei Glück
  • B. Hellinger: Ordnungen der Liebe
  • W. Nelles: Das Leben hat keinen Rückwärtsgang
  • J.R. Schneider: Das Familien-Stellen

 Modul 2: Paarbeziehungen

Umfang: 2,5 Tage
Ziel: Dynamik in Paarbeziehungen entdecken
Inhalte:
  • Paarbeziehungen zwischen Mann und Frau, homosexuelle Paare, Genderdiskussion
  • Sexualität, Liebe und Intimität, sexuelle Liebe, emotionale Liebe, Liebe des Herzens und spirituelle Liebe
  • Geben und Nehmen in der Paarbeziehung
  • Sexueller Missbrauch, Inzest, Vergewaltigung, Abtreibung
  • Verstrickungen aus Herkunft und früheren Beziehungen
  • Zyklen der Entwicklung der klassischen Familie
  • Die praktische Arbeit mit Paaren
Ablauf: Aufstellungen, Lectures, Übungen / Wahrnehmungsschulung
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben
Lektüre:
  • J. Neuhäuser: Wie Liebe gelingt
  • B. Hellinger: Liebe auf den zweiten Blick
  • W. Nelles: Männer, Frauen und die Liebe

 Modul 3: Methodik

Umfang: 2,5 Tage
Ziel: Phänomenologische Wahrnehmung und Gruppenmethodik vermitteln
Inhalte:

Wahrnehmungsschulung:

  • Stellvertretung und repräsentierende Wahrnehmung
  • Empathie und Distanz
  • Leitung vs. geschehen lassen – das Lassen tun
  • Passivität – Aktivität
  • Die leere Mitte, Furcht- und Absichtslosigkeit
  • Aktives versus passives Schauen, Schauen vom Herzen
  • Übung: Wortloser Augenkontakt und Signale des Körpers
  • Phänomenologische Wahrnehmung und phänomenologische Reduktion, die Wahrheit des Augenblicks
  • Bewegungen der Seele und Bewegungen des Geistes

Gruppenmethodik:

  • Anliegen erarbeiten
  • Rundenarbeit
  • Therapeutische Interventionen
  • Rituale
  • Gruppenarbeit und Gruppendynamik
Ablauf: Aufstellungen, Lectures, Übungen / Wahrnehmungsschulung
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben
Lektüre:
  • B. Hellinger: Die Quelle braucht nicht nach dem Weg zu fragen
  • B. Hellinger: Wahrheit in Bewegung
  • B. Hellinger: Die Mitte fühlt sich leicht an

 Modul 4: Aufstellungen in der Einzelarbeit

Umfang: 2,5 Tage
Ziel: Methoden der Einzelarbeit vermitteln
Inhalte:
  • Arbeit mit dem Familienstammbaum
  • Umdeutungs- und Verschreibungstechniken in der Aufstellungsarbeit
  • Nutzung von Figuren
  • Arbeit mit Bodenankern
  • Arbeit in der Imagination
  • Tranceinduktion
  • Visualisierung inneres Aufstellen
  • Hypnotherapeutische Interventionen
  • Bewegungen der Seele in der Imagination
  • Automatische Entwicklung von Bildern in Richtung zur Lösung
  • Rituale
  • Gruppenarbeit und Gruppendynamik
Ablauf: Aufstellungen, Lectures, Übungen / Wahrnehmungsschulung
Dozenten: Heinrich Breuer, Gastdozenten, Co-Leiter
Lektüre:
  • W. De Philipp: Arbeiten im Einzelsetting
  • Ursula Franke: Wenn ich die Augen schließe kann ich dich sehen
  • G. Weber: Praxis der Organisationsaufstellungen
  • Groth/Stey: Potenziale der Organisationsaufstellungen
  • K. P. Horn: Spirituelles Coaching
  • C. Rosselet: Andersherum zur Lösung

 Modul 5:  Strukturaufstellungen

Umfang: 2,5 Tage
Ziel: Prinzipien der Strukturaufstellungen vermitteln
Inhalt:
  • Basics der Strukturaufstellungen, Unterschiede zur Familienaufstellung, Unterschiede zwischen Organisationsaufstellungen und Strukturaufstellungen in Organisationen
  • Formate (Lösungsaufstellungen, Tetralemma, Glaubenspolaritäten)
  • Anwendungsgebiete (Familien, Symptome, Probleme)
Ablauf: Aufstellungen, Lectures, Übungen / Wahrnehmungsschulung
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben
Lektüre:
  • S. Daimler: Basics der systemischen Strukturaufstellungen
  • I. Sparrer, M. Varga von Kibéd: Ganz im Gegenteil
  • I. Sparrer: Systemische Strukturaufstellungen
  • E. Kübler-Ross: Was der Tod uns lehren kann
  • I. Sparrer, M. Varga von Kibéd: Klare Sicht im Blindflug

Modul 6: Aufstellungen in Organisationen und in anderen Kontexten

Umfang: 2,5 Tage
Ziel: Aufstellungsarbeit in Organisationen vermitteln
Inhalt:
  • Systemunterschiede in Profit und Non-Profit Organisationen und Abgrenzung von Familien
  • Einführung in die Wirtschaftswelt; Präsentation, Sprache und Stil
  • Ordnungen in Organisationen
  • Auftragsklärung, vergiftete Aufträge
  • Berufliches und Privates trennen, von der Organisations- zur Familienaufstellung?
  • Formen der Aufstellung
  • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Marketing, Geld etc.
  • Coaching, Supervision, Mediation
Ablauf: Aufstellungen, Lectures, Übungen / Wahrnehmungsschulung
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben
Lektüre:
  • G. Weber: Praxis der Organisationsaufstellungen
  • Groth/Stey: Potenziale der Organisationsaufstellungen
  • K. P. Horn: Spirituelles Coaching
  • C. Rosselet: Andersherum zur Lösung

Modul 7: Spezielle Dynamiken, Spezielle Prozesse, Krankheit und Tod

Umfang: 2,5 Tage
Ziel: Besondere Aufstellungsthemen vermitteln und vertiefen
Inhalt:

Spezielle Dynamiken:

  • häusliche Gewalt
  • Untreue, Reue, Vergebung

Spezielle Prozesse

  • Übertragung-Gegenübertragung-Projektion,
  • Patchwork, frühere Partner, Adoption, abgetriebene Kinder, missing twin etc.
  • Familien mit homosexuellen Eltern
  • Geburt und unterbrochene Hin-Bewegung, Schwangerschaftskomplikationen und Komplikationen während der Geburt

Krankheit und Tod

  • Abschiednehmen vom Leben, Tod, Tod in der Gesellschaft (traditionell, kulturell, persönlich)
  • Stufen der Auseinandersetzung mit Krankheit, Tod und Trauerprozess
  • Symptomaufstellungen, Organaufstellungen
  • Zusammenhänge zwischen Symptomen / Konflikten und Krankheit
  • Krankheit als Chance
Ablauf: Aufstellungen, Lectures, Übungen / Wahrnehmungsschulung
Dozenten: Heinrich Breuer, Gastdozenten, Co-Leiter
Lektüre:
  • S. Hausner: Auch wenn es mich das Leben kostet
  • I. Kutschera: Was ist nur los mit mir?
  • A. & B. Austermann: Das Drama im Mutterleib
  • E. Kübler-Ross: Was der Tod uns lehren kann
  • T. Dethlefsen: Krankheit als Weg
  • P. Bourquin: Der allein gebliebene Zwilling

Modul 8: Anwendungsfelder, Indikation, Grenzen der Aufstellungsarbeit, Burnout-Prophylaxe und Selbstfürsorge der Therapeuten

Umfang: 2,5 Tage
Ziel: Systemaufstellungen in unterschiedlichen Bereichen kennen lernen
Inhalt:
  • Systemaufstellungen in Psychotherapie, Sozialarbeit, Beratung
  • Pädagogische Arbeitsfelder (Schule, Eltern-, Erziehungsberatung), Familiensysteme und Untersysteme (eheliches System, Elternsystem und Kindersystem) und Grenzüberschreitungen.
  • Indikationsstellung und Diagnostik, Grenzen der Aufstellungsarbeit
  • Krisenhafte Entwicklung, Krisenmanagement
  • Trauma, Re-Traumatisierung, sekundäre Traumatisierung
  • Burnout-Prophylaxe und Psychohygiene der Aufsteller
Ablauf: Aufstellungen, Lectures, Übungen / Wahrnehmungsschulung
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben
Lektüre:
  • G. Bamberger, Lösungsorientierte Beratung
  • M. Franke-Griksch: Du gehörst zu uns
  • B. Innecken: Weil ich euch beide liebe
  • A. v. Schlippe, J. Schweitzer: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung
  • U. Sachsse: Traumazentrierte Psychotherapie
  • U. Hoffmann, B. Hoffmann: Selbstfürsorge für Therapeuten und Berater

 II. Selbsterfahrung (9 Tage)

Die Kriterien des DGfS sehen insgesamt 30 Tage Theorie, Praxis, Selbsterfahrung und Supervision vor. Das Angebot von HypnoSys sieht für die Selbsterfahrung insgesamt 10 Tage vor. Das 6,5-tägige Seminar soll möglichst am Anfang gebucht werden, das zweite sollte dann im Verlauf der Weiterbildung gebucht werden, um die Wirksamkeit des Veränderungsprozesses für sich überprüfen zu können. Das zweite Seminar kann auch bei einem der anderen Lehrtherapeuten von HypnoSys gebucht werden. Natürlich steht es den Teilnehmern frei, einen Teil der Selbsterfahrung bei einem anderen Lehrtherapeuten der DGfS zu buchen.

Modul 9: Selbsterfahrung I:
Selbsterfahrungsorientierte Vermittlung der Ordnungen in Familien, sozialen Systemen und Beziehungen und der Arbeit mit Familienaufstellungen

Umfang: 6,5 Tage mit insgesamt 52 Unterrichtseinheiten
Ziel: Einsicht in und Lösung von persönlichen Verstrickungen; Befähigung zur Erkennung der Ordnungen und grundlegender Lösungskompetenz in familiären und beruflichen Kontexten
Inhalt: Vertiefte Selbsterfahrung und Vermittlung der Grundlagen der Aufstellungsarbeit
Ablauf:
  • Zieldefinition für die Selbsterfahrung
  • Arbeit mit dem Lebensthema (Skript)
  • biografische Einflüsse
  • Einflüsse der Herkunftsfamilie, der Familien der Eltern und u. U. auch der Großeltern
mindestens eine Familienaufstellung pro Teilnehmer, theoretische Reflektion jeweils am Ende des Tages, keine festgelegte Themenfolge
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben

Modul 10a: Selbsterfahrung II:
Auseinandersetzung mit den Veränderungsprozessen in der Weiterbildung und Bearbeitung von Konflikten/Problemen, Störungen im Wachstumsprozess mit Hilfe der Aufstellungsmethode

Umfang:

3,5 Tage mit insgesamt 28 Unterrichtseinheiten durch Teilnahme an einem Selbsterfahrungsseminar für Psychotherapeuten in der Praxis

oder

Teilnahme an 7 Aufstellungsabenden in der Praxis, Dauer 4 Unterrichtsstunden

oder

Teilnahme an 14 Gruppenselbsterfahrungssitzungen in der Praxis

Ziel: Einsicht in eigenen Wachstumsprobleme, Einsicht in die biografische und/oder systemischen Kontexte der Probleme, Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen
Inhalt:

Vertiefte Selbsterfahrung und Vermittlung der Grundlagen der Aufstellungsarbeit

Themen: Verbindung von Biografie und Familiengeschichte

Ablauf: je nach gewähltem Kontext Aufstellungsabend, Gruppenselbsterfahrung oder Selbsterfahrungswochenende
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben
Lektüre:
  • E. Fromm: Vom Haben zum Sein – Wege und Irrwege der Selbsterfahrung
  • Lieb, H.: Selbsterfahrung für Psychotherapeuten – Konzepte, Praxis, Forschung
  • Cornell, C. Bucher: Focusing- Der Stimme des Körpers folgen: Anleitungen und Übungen zur Selbsterfahrung
  • S. Kopp: Triffst Du Buddha unterwegs – Psychotherapie und Selbsterfahrung


Modul 10b (optional):
Selbsterfahrung II, Selbsterfahrung für Selbständige, Manager und leitende Angestellte

Auseinandersetzung mit Veränderungsprozessen in Betrieben, Bearbeitung von Konflikten/Problemen, Störungen im Entwicklungsprozess mit Hilfe der Aufstellungsmethode

Umfang: 4-tägiges Selbsterfahrungsseminar mit insgesamt 32 Unterrichtseinheiten
Ziel: Einsicht in das eigene berufliche Wachstum, Einsicht in die biografischen, systemischen und organisatorischen Kontexte von Problemen, lösungsorientierte Strategien und Vorgehensweisen, Marketing, Kundenbetreuung, Führungsmethoden, Organisations-Entwicklung
Inhalt:

Vertiefte Selbsterfahrung und Vermittlung der Grundlagen der Aufstellungsarbeit

Themen: Verbindung von Biografie, Familiengeschichte und beruflicher Entwicklung

Ablauf: Selbsterfahrungswochenende
Dozenten: werden frühzeitig bekannt gegeben
Lektüre:
  • Rosselet, C.: Andersherum zur Lösung
  • Daimler, R.: Basics der Systemischen Strukturaufstellungen

III. Supervision (5 Tage)

Da die Supervision der eigenen Praxis als besonders wichtig betrachtet wird, soll sie nicht im Rahmen der anderen Seminare stattfinden, sondern in eigenen Veranstaltungen. Wir überschreiten mit den 5 Tagen Supervision bewusst die vorgeschriebenen 30 Tage in Theorie, Praxis, Selbsterfahrung und Supervision um 4 Tage. Die 30 Tage erscheinen uns für eine einigermaßen hinreichende Weiterbildung als zu gering bemessen.

Die Supervision kann unterschiedlich gebucht werden. Zum einen gibt es eine kontinuierliche Supervisionsgruppe mit Blöcken von je vier Unterrichtsstunden, die monatlich einmal stattfindet. Zehn Supervisionssitzungen dieser Art würden dann den Nachweis der notwendigen Supervision erbringen. Supervisionsangebote (Gruppen und Supervisionstage) gibt es auch häufig im Anschluss an die Theorieseminare und im zusätzlichen Angebot der Praxis. Natürlich steht es den Teilnehmern auch frei, einen Teil der Supervision bei einem anderen Lehrtherapeuten der DGfS zu buchen.

IV. Arbeit in Peergruppen (5 Tage)

Die Kriterien des DGfS sehen insgesamt 5 Tage Arbeit in Peergruppen vor. Die Peergruppen können auf ein Angebot der Praxis im Anschluss an die Aufstellungsabende zurückgreifen: Teilnehmer der Weiterbildung führen dreistündige Peergruppensitzungen durch, stellen miteinander auf und besprechen die Ergebnisse. Darüber hinaus kann der Seminarraum auch an Wochenenden gebucht werden. Organisiert werden die jeweils folgenden Peergruppenveranstaltungen in den Theorie- und Selbsterfahrungsseminaren. Zur Anerkennung sind jeweils 10 Blöcke mit je 3 Zeitstunden oder 5 Tage Peergruppenarbeit nachzuweisen.

Die Peergruppentreffen werden durch Protokolle mit Teilnehmerlisten belegt.

V. Hospitation (6 Tage)

Die Kriterien des DGfS sehen insgesamt 6 Tage Hospitation bei einem anderen Lehrtherapeuten der DGfS vor. Durch die Zusammenarbeit mit Heinz Stark und Wilfried de Philipp gelten vier der 6 Tage der Hospitation bereits als abgegolten. Zwei weitere Seminartage müssen für den Abschluss noch nachgewiesen werden, die bei anderen Lehrtrainern von HypnoSys, aber auch bei anderen Lehrtrainern der DGfS gebucht werden können. Es bleibt den Teilnehmern natürlich freigestellt, weitere Seminare zu Hospitationszwecken zu buchen. Die Teilnehmer achten eigenständig darauf, dass sie die erforderliche Anzahl von Seminartagen erreichen. Sie achten auch darauf, dass das inhaltliche Spektrum der Weiterbildung durch mögliche Seminare bei anderen Lehrtherapeuten der DGfS erfüllt wird, d. h. dass die Seminare nicht Wiederholungen der Seminare bei HypnoSys darstellen, sondern die Lücken füllen.

Am Ende der Weiterbildung werden die drei Trainer der HypnoSys Weiterbildung bei Vorliegen aller notwendigen Nachweise attestieren, dass bezüglich der Aufstellungsmethode die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Aufstellerliste erfüllt sind.

Nach Abschluss der Weiterbildung können die Teilnehmer bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen (Beratungskompetenz, Psychotherapieanerkennung entweder als Heilpraktiker oder als approbierter Psychotherapeut, siehe Anerkennungskriterien DGfS) ihre Anerkennung als Systemaufsteller bei der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS) beantragen.

Die Voraussetzungen für die Anerkennung bei der DGfS können hier nachgelesen werden.

Kosten:

Theorieseminare: 20,00 € je Unterrichtsstunde; pro Seminar 400,00 €
Selbsterfahrung: 6,5 Tage 780,00 €, 3,5 Tage 420,00 €, 4 Tage 480,00 €
Supervision: Gruppensitzung (4 Unterrichtsstunden), mindestens 5 Teilnehmerinnen / Teilnehmer: 60,00 €

Bei Stornierung bis vier Wochen vor dem gebuchten Seminartermin fällt eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 50 € an. Danach sind die vollen Seminarkosten zu entrichten.