AVT Köln

Änderung der Zugangsvoraussetzungen zur Psychotherapeutenausbildung

Die Landesprüfungsämter aller Bundesländer haben sich am 18.05.2018 getroffen und eine einheitliche Auslegung des Bundesverwaltungsgerichtsurteils vom 17.08.2017 (AZ 3c 12.16) hinsichtlich der Beurteilung der Zugangsvoraussetzungen zur Psychotherapeutenausbildung beschlossen.

Nachdem uns von unserem LPA zunächst eine sehr rigide Einschätzung als Ergebnis vorgestellt wurde, erhielten wir am 08.06.2018 nun eine veränderte Auslegung, die für alle, die gegenwärtig im Masterstudium sind oder in diesem Jahr ihr Masterstudium antreten, eine erfreuliche Lockerung der Zugangsvoraussetzungen bedeutet.

Die Voraussetzungen nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 PsychThG Buchstaben a) bis c) erfüllen:

a) Inländische Diplomabschlüsse im Studiengang Psychologie an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule, soweit das Fach Klinische Psychologie in der Abschlussprüfung eingeschlossen ist. 
b) Innerhalb der EU oder dem EWR erworbene gleichwertige Diplome im Studiengang Psychologie (einschl. klinischer Psychologie) 
c) in einem anderen Staat erfolgreich abgeschlossene gleichwertige Hochschulstudien der Psychologie (einschl. klinischer Psychologie).

Gleichgestellt sind Masterabschlüsse im Studiengang ‚Psychologie‘* sofern das Fach „klinische Psychologie“  nachweislich Gegenstand einer Prüfungsleistung ist.  Der Studienabschluss muss an einer Universität oder gleichgestellten  Hochschule erworben worden  sein. Den Zugang ermöglichen auch Masterstudiengänge, die eine andere Bezeichnung tragen, sofern  sie bis spätestens zum Wintersemester 2018/19 aufgenommen wurden  und  bislang den Zugang nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 a) PsychThG  in Nordrhein-Westfalen ermöglicht haben. Gleichgestellt sind ferner für denselben Zeitraum Masterstudiengänge, die keine Abschlussprüfung im Fach ,Klinische Psychologie‘ aufweisen, sofern das Fach  ‚Klinische Psychologie‘  im vorangegangenen Bachelorstudiengang mit einer Prüfungsleistung nachgewiesen wird.

 

*Hinweis: Unter ‚Studiengang Psychologie‘ fallen auch solche Studiengänge, deren Bezeichnung auf einen Schwerpunkt oder einen Zusatz hinweist, z.B. ‚Psychologie und Psychotherapie‘ oder ‚Psychologie, Schwerpunkt Klinische Psychologie‘ (im Unterschied zu einer Spezialisierung z.B. ‚Rehabilitationspsychologie‘).

 

 

Es geht auch anders, doch so geht es auch!

Fadenspiele

Unter diesem Motto bieten wir ab Sommer 2018 eine lockere Fortbildungsreihe zum Thema Selbsterfahrung an. Die Kernelemente der Selbsterfahrung werden jeweils von einem erfahrenen Selbsterfahrungsleiter vorgestellt und interpretiert.

Diese Fortbildung ist aber nicht nur für diejenigen interessant, die selbst einmal als Selbsterfahrungsleiter vor einer Gruppe stehen möchten. Auch für die eigene therapeutische Arbeit, die Selbstreflexion als Therapeut, die Supervision und Intervision erhalten Sie hier wertvolle Impulse. Lassen Sie sich überraschen!

 

 

 

 

 

Abschied von Rebecca Rothärmel

RebeccaEs kommt immer anders und meistens als man denkt.

Als ich im letzten Jahr bei der AVT in der Verwaltung angefangen habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich jetzt schon wieder meinen Abschied feiern würde. Es war eine interessante und lehrreiche, wenn auch kürzere Zeit als geplant. Ich konnte viel über die Abläufe „hinter den Kulissen“ der AVT erfahren, über die ich mir als Ausbildungsteilnehmerin gar nicht bewusst war. Meine Hauptaufgabe war die Organisation von Fortbildungen, ein ganz neues Aufgabengebiet für mich, in dem ich viel Neues lernen konnte. Ansonsten war ich vor allem damit beschäftigt viele Fragen zu beantworten, sei es in Vorstellungsgesprächen, am Telefon oder per Mail. Ich danke euch, liebes AVT-Team, dass ihr euch die Zeit genommen habt, mich über eure Schultern schauen zu lassen und mir viel erklärt habt. Ich möchte die Zeit nicht missen, aber freue mich nun auch wieder vollständig in die therapeutische Arbeit zurück zu kehren.

Liebe Rebecca,
auch wenn Du nur kurze Zeit bei uns warst, hat uns Deine Mitarbeit sehr geholfen. Du hast Dich schnell bei uns eingearbeitet und uns unauffällig entlastet. Jetzt aber fällt auf, dass Du nicht mehr da bist. Kreative bis komplexe Anfragen zu Fortbildungen tauchen plötzlich auf unseren Schreibtischen auf und werden untereinander weitergereicht, Vorstellungsgespräche sind gefühlt mehr geworden. Es fehlen einfach Deine Schultern, die bisher solche Aufgaben getragen haben. Und so verabschieden wir uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge von Dir: Natürlich freuen wir uns mit Dir darüber, dass Du eine Anstellung in einer Klinik bekommen hast, die Deinen Fähigkeiten und Deiner Qualifikation entspricht. Aber wir hätten Dich auch gerne bei uns behalten. Danke für Deine Mitarbeit und alles Gute im neuen Job!

Sigrid

Verabschiedung Dr. Shari Boateng

Shari BoatengAls frisch diplomierte Psychologin bewarb ich mich im Februar 2011 um einen Ausbildungsplatz bei der AVT und war schier aus dem Häuschen, als mich wenige Tage später die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch vor Ort erreichte. Selbiges verlief ein bisschen anders als erwartet, ging es doch weniger - wie bei den Vorstellungsgesprächen, die ich bislang hinter mich gebracht hatte - um Noten, Leistung, Stärken und Schwächen als vielmehr um meine Person, meine Interessen und - man lese und staune - Pferde ! Schnell war für mich klar: genau hier möchte ich zur Psychologischen Psychotherapeutin ausgebildet werden! Mehr als überrascht war ich, als mir nach dem Gespräch nicht nur ein Ausbildungs-, sondern gleich auch noch ein neuer Arbeitsplatz angeboten wurde, den ich sodann im April 2011 antrat.

Seither war ich auf zwei Arten Teil der AVT: als Ausbildungsteilnehmerin und als Verwaltungsmitarbeiterin. Insgesamt verbrachte ich also viel Zeit in und mit unserer Akademie und lernte zu schätzen, in was für „ne jode Lade“ ich da gelandet war.

Nach nunmehr fast sechseinhalb Jahren als Mitglied des Verwaltungsteams und nach Abschluss meiner Therapeutenausbildung 2016 habe ich die Entscheidung getroffen, mich beruflich ein Stück mehr dem zuzuwenden, was ich in über 4200 Ausbildungsstunden gelernt habe: der Psychotherapie.

Wirklich sehr schweren Herzens verlasse ich eine Arbeitsstelle, bei der ich KollegInnen kennengelernt habe, mit denen mich mittlerweile nicht nur das gemeinsame Arbeiten, sondern auch eine Freundschaft verbindet.

Ich möchte „Danke“ sagen für eine sehr lehrreiche, ausgesprochen vielfältige, oft lustige, manchmal stressige und anstrengende, aber vor allem schöne Zeit. Ich wünsche „meinem“ Team nur das Beste für all‘ das, was die Zukunft sowohl beruflich als auch privat für jede(n) Einzelne(n) bereithält!

Den aktuellen und zukünftigen Ausbildungsteilnehmern wünsche ich ebensolch‘ ertragreiche Ausbildungsjahre und prägende Erfahrungen, wie ich sie machen durfte!

Über Seminare und Abschlussprüfungen werde ich weiterhin noch auf eine gewisse Art und Weise auch als „Mitarbeiterin“ mit der AVT verbunden bleiben, was mich sehr freut. Daher sage ich auch nicht „Tschüss“, sondern „Auf Wiedersehen“, denn ein solches wird es gewiss geben.

 

Liebe Shari,
wir haben uns im Vorstellungsgespräch zwar (auch) über Pferde unterhalten, aber aus jeder Deiner Antworten war erkennbar, wie klar strukturiert und präzise Du denkst. Solche Leute brauchen wir in der AVT! Deine Zuverlässigkeit und Dein Pflichtgefühl waren für uns in den vergangenen Jahren von großem Wert. Du hast eine ganz besonders wertschätzende Freundlichkeit und manchmal auch eine stoische Hartnäckigkeit, wenn Du etwas ganz genau wissen willst. Beides werden wir sehr vermissen. Es hat wirklich Spaß gemacht, mit Dir zusammenzuarbeiten.
Nun müssen wir Dich in die Forensik gehen lassen, aber denke daran: Du darfst da jederzeit raus! Und wenn es Dir dort nicht gefällt, dann komm einfach wieder zu uns zurück! Vielen Dank für Deine Zeit bei uns!

Sigrid

 

 

 

AVT-Sommerfest 2017

Zum nunmehr sechsten Mal öffneten sich zum alljährlichen AVT-Sommerfest die Pforten eines stattlichen Rheindampfers für zahlreiche Ausbildungsteilnehmer, Supervisoren, Dozenten und Selbsterfahrungsleiter. Ließ uns Petrus wettermäßig zunächst doch noch etwas im Stich und wortwörtlich im Regen stehen, klarte es zu späterer Stunde während der gemütlichen Fahrt auf dem Rhein, vorbei an Kölner und Wesselinger Skyline, merklich auf und an Deck tat sich ein herrlicher Blick auf den Sonnenuntergang auf.Sommerfest 17 2Ausbildungsleiter Hans-Dieter Dumpert hatte für seine diesjährige Rede, die man mittlerweile sicherlich als „Tradition“ des Sommerfestes bezeichnen könnte, das dicke Wörterbuch der Schifffahrt gewälzt und stellte pfiffige Vergleiche zwischen AVT, Aalbooten, Jollen und Dingis her, womit er in gewohnter Manier für viele Lacher sorgte. Besonders geehrt fühlten wir uns, dass unser DJ Claus Lechmann es sich sogar an seinem Geburtstag nicht nehmen ließ, für uns den „Plattenteller“ auszupacken und uns mit seiner Musik zu erfreuen. Da war es selbstverständlich, dass Hans-Dieter ihm höchstpersönlich ein schmackhaftes Geschenk überreichte, was von einem sonoren Geburtstagsständchen und rauschendem Beifall aller Gäste begleitet wurde.


Sommerfest 17 5Sommerfest 17 4


Das rustikale kölsche Buffet ließ mal wieder, vor allem bei Nicht-Vegetariern, keine Wünsche offen und verwöhnte sowohl den deftigen als auch den süßen Gaumen mit leckeren Speisen. In geselliger Runde wurde sodann geschlemmt und geplaudert, während die Rheinprinzessin sich langsam mit gemächlichen 15 Stundenkilometern in Richtung Bonn in Bewegung setzte. Sommerfest 17 1 Dem emsigen Nachschenken der eifrigen Kellner konnte man sich kaum entziehen und bei wieder einmal ausgezeichneter Musikauswahl unseres AVT-DJs füllte sich neben den Weingläsern auch die Tanzfläche zusehends. Und während Köln auf dem Festland stolz in Regenbogenfarben die Höhepunkte des Cologne Pride feierte, mischten sich AVT-Mitarbeiter, Supervisoren, Dozenten und Selbsterfahrungsleiter unter Ausbildungsteilnehmer und tanzten was das Zeug und die Statik unseres Gastgeberschiffes hielt.
Kurz vor Mitternacht, als die Rheinprinzessin erneut am Kölner Rheinufer vor Anker ging, endete wieder einmal eines unserer Sommerfeste mit vielen lachenden und zufriedenen AVTlern, die sich entweder auf den Heimweg machten oder, so wie eine Reihe nimmermüder Nachtschwärmer, sich ins pulsierende Kölner Nachtleben (auf festem Boden) stürzten.
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